Neubau des Wilhelmine-Gemberg-Wegs

Mit der Realisierung einer neuen Wegeverbindung zwischen der Köpenicker Straße und dem Spreeufer wird ein erster Schritt zur öffentlichen Erschließung des Uferbereichs gemacht. Der neue Wilhelmine-Gemberg-Weg verläuft zwischen dem Hochtief-Gebäude und dem Deutschen Architekturzentrum (Köpenicker Straße 48/49). Der Weg dient zugleich der gesicherten Erschließung der inzwischen realisierten Bauvorhaben der Spreefeld eG und der Alten Seifenfabrik.    

Nach der Konzeption des Landschaftsplanungsbüros Dipl.-Ing. Stefan Haan entsteht der Weg als gemischte Verkehrsfläche für Autos, Fußgänger und Radfahrer. Der Weg wird als verkehrsberuhigter Bereich ausgewiesen (sogenannte „Spielstraße“). Die gesamte Straßenfläche steht dann den Fußgängern als Bewegungsraum zur Verfügung. Fahrbahn und Gehwege werden baulich kaum voneinander abgegrenzt. Sie erhalten eine Deckung aus hellem Granitstein. In den Seitenbereichen sind Sitz- und Aufenthaltsmöglichkeiten, Fahrradbügel, eine „Tankstelle“ für Elektroautos sowie einige wenige Kfz-Stellplätze geplant. Entlang der Fahrgasse werden rot blühende Kastanien gepflanzt.

Bei der Projektentwicklung unterstützt das Koordinationsbüro den bezirklichen Maßnahmenträger u. a. beim Grunderwerb der erforderlichen Flächen, bei der Entwicklung von Nutzungs- und Gestaltungsideen und bei der Beteiligung und Information der Anlieger. Dafür wurde 2012/2013 ein Planungsverfahren sowie Abstimmungen mit den anliegenden Eigentümern, Nutzern und Medienträgern durchgeführt. Die 2014 begonnene Baumaßnahme wird voraussichtlich 2017 fertig gestellt.

Ausschnitt Faltblatt zur Information der Anlieger (2015)
Ausschnitt Faltblatt zur Information der Anlieger (2015)
Lageplan Wilhelmine-Gemberg-Weg
Beginn der Baumaßnahmen (2015)
Der Weg ist provisorisch hergestellt (2016)
Die Baumaßnahmen laufen (2016)